Le baromètre de l’âme : émotions et couleurs du temps dans l’œuvre de jeunesse de Thomas Mann (1893-1912)
Pages 31 à 45
Citer cet article
- GRIMM-HAMEN, Sylvie,
- Grimm-Hamen, Sylvie.
- Grimm-Hamen, S.
https://doi.org/10.4000/germanica.3645
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Notes
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[1]
En français dans le texte. Toutes les références concernent l’édition suivante : Thomas Mann, Frühe Erzählungen 1893-1912. In der Fassung der Großen kommentierten Frankfurter Ausgabe, Frankfurt a.M, S. Fischer Verlag, 2008, 2014, p. 29. Elles seront indiquées entre parenthèses dans le texte.
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[2]
« […] eines Morgens aber beim Erwachen bemerkst du mit ungläubigen Augen, daß ein schmaler Streif von leuchtendem Blau zwischen den Fenstervorhängen hindurch in dein Zimmer blitzt. Ganz erstaunt springst du aus dem Bett, du öffnest das Fenster, eine Woge von zitterndem Sonnenlicht strömt dir entgegen, und zugleich vernimmst du durch alles Straßengeräusch hindurch ein geschwätziges und munteres Vogelgezwitscher, während es dir nicht anders ist, als atmetest du mit der frischen und leichten Luft eines ersten Oktobertages die unvergleichlich süße und verheißungsvolle Würze ein, die sonst den Winden des Mai gehört. Es ist Frühling [...] und du wirfst dich in die Kleider, um unter dem schimmernden Himmel durch die Straßen und ins Freie zu eilen. » (144).
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[3]
Les nerfs deviennent à cette époque les organes de la sensibilité. Cf. Hermann Bahr : « Der neue Idealismus drückt die neuen Menschen aus. Sie sind Nerven […]. Sie erleben nur mehr mit den Nerven, sie reagieren nur mehr von den Nerven aus. » Hermann, Bahr : « Die Überwindung des Naturalismus », in : Gotthart Wunberg (dir.), Die Wiener Moderne. Literatur, Kunst und Musik zwischen 1890 und 1910, Stuttgart, Reclam, 1981, 1992, p. 204.
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[4]
« […] und schlechtes Wetter war über Jena, seit Wochen, das war richtig, ein miserables und hassenswertes Wetter, das man in allen Nerven spürte, wüst, finster und kalt, und der Dezemberwind heulte im Ofenrohr, verwahrlost und gottverlassen, daß es klang nach nächtiger Heide im Sturm und Irrsal und heillosem Gram der Seele. » (419).
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[5]
Dans son discours de remerciement pour l’obtention du prix Nobel en 1929, l’écrivain évoque la nouvelle en ces termes : « Sie handelt vom Süden und vom Norden und von der Mischung beider in einer Person […]. Der Süden, das ist in dieser Geschichte der Inbegriff alles geistig-sinnlichen Abenteuers, der kalten Leidenschaft des Künstlertums ; der Norden dagegen der Inbegriff aller Herzlichkeit und bürgerlichen Heimat, alles tief ruhenden Gefühls, aller innigen Menschlichkeit. » In : Gesammelte Werke in zwölf (dreizehn) Bänden, Frankfurt a.M., Fischer, 1960, 1974, Bd. XI, 410 [Désormais : GW].
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[6]
Nous aurons ici une acception large du terme en désignant par là tous les phénomènes observés dans l’atmosphère et les manifestations qui s’y rattachent : pluie, neige, vent, soleil, mais aussi températures et saisons.
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[7]
Cf. Børge Kristiansen, « Das Problem des Realismus bei Thomas Mann. Leitmotiv-Zitat-Mythische Wiederholungsstruktur », in : Helmut Koopmann (dir.), Thomas Mann Handbuch, Frankfurt a.M., Fischer Taschenbuch Verlag, 2005 [2001], p. 824 sqq.
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[8]
Wolfgang Schneider consacre un article au motif du froid dans le second Thomas Mann Handbuch édité en 2015. Dans ce contexte, il n’évoque que les romans de l’écrivain. Cf. Wolfgang Schneider, « Kälte », in : Andreas Blödorn, Friedhelm Marx (dir.), Thomas Mann Handbuch. Leben – Werk – Wirkung, Stuttgart, J.B. Metzler, 2015, p. 310-311. Le froid est par ailleurs le seul motif « atmosphérique » analysé. Astrid Roffmann consacre, pour sa part, un chapitre entier de son travail au motif des intempéries, mais elle se concentre, elle aussi, sur les romans et les œuvres de la maturité. Parmi les nouvelles de jeunesse qu’elle analyse, dans le cadre plus large toutefois du traitement de la nature, se trouvent Gladius Dei (1902) et Der Tod in Venedig (1912). Des remarques éparses concernent aussi Gefallen. Cf. Astrid Roffmann, « Keine freie Note mehr. » Natur im Werk Thomas Manns, Würzburg, Königshausen und Neumann, 2003.
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[9]
« Lübeck als geistige Lebensform » (1926), GW, Bd. XI, p. 394. Cf. aussi p. 388 : « Es ist oft kritisch bemerkt und mir angekreidet worden, daß die Landschaftsschilderung nicht meine Stärke ist, daß sie zu kurz kommt in meiner Produktion. »
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[10]
Bilse und Ich (1906), GW, Bd. X, p. 16.
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[11]
Wilhelm Zils (dir.), Geistiges und künstlerisches München in Selbstbiographien, München, Max Kellerers Verlag, 1913, p. 231.
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[12]
Dieter Wolfgang Adolphs, Literarischer Erfahrungshorizont. Aufbau und Entwicklung der Erzählperspektive im Werke Thomas Manns, Heidelberg, Winter Verlag, 1985, p. 170.
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[13]
Peter Sprengel, Geschichte der deutschsprachigen Literatur 1900-1918. Von der Reichsgründung bis zur Jahrhundertwende, München, Verlag C.H. Beck, 1998, p. 399.
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[14]
« […] während er bislang wie unter einem Druck gestanden, unter einer lastenden Notwendigkeit, wie in der Hypnose handelte er nun mit freiem, zielsicherem, jauchzendem Willen.Es war ja Frühling ! » (23).
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[15]
Alle Sinne waren ganz Frühling (22) ; « eine Befriedigung […] all dieses Durstes in ihm und der Natur » (31) ; « Es war alles so traurig. Die Welt war so stumm und durstig, und der Mond war so blaß. » (32).
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[16]
Volker Mergenthaler, « Der eigentliche Einsatz dieser mächtigen Schriftstellerschaft », in : Michael Ansel, Hans-Edwin Friedrich, Gerhard Lauer (dir.), Die Erfindung des Schriftstellers Thomas Mann, Berlin, De Gruyter, 2009, p. 173. L’auteur cite notamment l’exemple des tableaux de Pierre-Auguste Renoir : Femme auxlilas, 1877 ; de Marie Bashkirtseff : Jeune femme au bouquet de lilas, vers 1881 ; Sophie Anderson : Girl with lilaes, vers 1890. Willy Schumann suppose, pour sa part, que Thomas Mann aurait trouvé l’inspiration du motif chez Theodorm Storm. Cf. Willy Schumann, « Theodor Storm und Thomas Mann : Gemeinsames und Unterschiedliches », Monatshefte, Jg. 55, Madison : University of Wisconsin, 1963, p. 49-68.
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[17]
Eberhard Lämmert, Bauformen des Erzählens, Stuttgart, Metzler Verlag, 1989 [8e édition], p. 91. Cf. aussi Astrid Roffmann qui analyse ces parallélismes dans Buddenbrooks et souligne que ceux-ci sont très fréquents dans l’œuvre de jeunesse de Thomas Mann. A. Roffmann, « Keine freie Note mehr. », op. cit., p. 33.
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[18]
Friedrich Christian Delius, Der Held und sein Wetter. Ein Kunstmittel und sein ideologischer Gebrauch im Roman des bürgerlichen Realismus, München, Wallstein Verlag, 1971, p. 101.
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[19]
Cf. Andreas Blödorn, « Realismus », in : A. Blödorn, F. Marx (dir.), Thomas-Mann-Handbuch, op. cit., p. 268.
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[20]
Bernd Hamacher, « Poetologische Funktionen des Märchens », in : Thomas Eicher (dir.), Märchen und Moderne : Fallbeispiele einer intertextuellen Relation, Münster, LIT Verlag, 1996, p. 87.
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[21]
« Als er sich von dem lieben, weichen Duft genug hatte erzählen und verheißen lassen, ging er hinauf… » (41).
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[22]
« Draußen herrschte in lichter Majestät der liebliche Sommertag. » (47).
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[23]
« Gottes blauer Himmel war mit lauter kleinen, runden kompakten Wolkenstückchen besetzt, betupft mit lauter schneeweißen Klümpchen von humoristischem Ausdruck. » (211).
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[24]
« Lobgott Piepsams Erscheinung war nicht freudig, sie paßte schlecht zu diesem lieblichen Vormittag, und auch für einen, der die Gräber seiner Lieben besuchen will, war sie allzu trübselig. » (213).
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[25]
Hans Rudolf Vaget, Thomas Mann. Kommentar zu sämtlichen Erzählungen, München, Winkler Verlag, 1984, 1986, p. 60.
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[26]
Roffmann constate qu’il s’agit du premier récit qui associe mer et mort, mais elle n’analyse pas le récit. A. Roffmann, « Keine freie Note mehr. », op. cit., p. 108.
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[27]
« Ich habe die ganze Nacht hinausgeblickt, und mich dünkte, so müsse der Tod sein oder das Nach-dem-Tode : dort drüben und draußen ein unendliches, dumpf brausendes Dunkel. Wird dort ein Gedanke, eine Ahnung von mir fortleben […] » (76).
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[28]
Cf. Daniel Linke, Ganz nordisch gestimmt… Jens Peter Jacobsens Einfluss auf das Frühwerk Thomas Manns, Marburg, Tectum Verlag, 2008. Linke a analysé l’importance du thème de la mélancolie dans les œuvres de jeunesse.
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[29]
« Das Meer ist keine Landschaft, es ist das Erlebnis der Ewigkeit, des Nichts und des Todes, ein metaphysischer Traum… ». Thomas Mann, « Lübeck als geistige Lebensform », op. cit., p. 394.
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[30]
« Ich habe die ganze Nacht hinausgeblickt, und mich dünkte, so müsse der Tod sein oder das Nach-dem-Tode : dort drüben und draußen ein unendliches, dumpf brausendes Dunkel. Wird dort ein Gedanke, eine Ahnung von mir fortleben […] » (75).
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[31]
Cf. A. Roffmann : « Die Meeresliebhaber im Werke Thomas Manns sind Deserteure des Bürgertums, die den Befehl zur Pflichterfüllung verweigern und stattdessen den Müßiggang am Meer genießen. » A. Roffmann, « Keine freie Note mehr. », op. cit., p. 248.
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[32]
Ibid., p. 127. Voir aussi Hubert Ohl, Ethos und Spiel. Thomas Manns Frühwerk und die Wiener Moderne, Freiburg i. Br., Rombach, 1995, p. 63.
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[33]
Thomas Mann, « On myself », in : GW, Bd. XIII, p. 145.
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[34]
Kim Tschol-Za, Funktionen der Natur im Frühwerk Thomas Manns, Bonn, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität, 1970, p. 150.
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[35]
« Das Meer tanzte. Nicht runde und gleichmäßige Wellen kamen in Ordnung daher, sondern weithin, in bleichem und flackerndem Licht, war die See zerrissen, zerpeitscht, zerwühlt, leckte und sprang in spitzen, flammenartigen Riesenzungen empor, warf neben schaumerfüllten Klüften zackige und unwahrscheinliche Gebilde auf und schien mit der Kraft ungeheurer Arme in tollem Spiel den Gischt in alle Lüfte zu schleudern. » (299).
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[36]
« Die Wellen beugten die Köpfe wie Stiere, die die Hörner zum Stoße einlegen, und rannten wütend gegen den Strand. » (303).
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[37]
« Tonio Kröger stand in Wind und Brausen eingehüllt, versunken in dies ewige, schwere, betäubende Getöse […] so schien es plötzlich ganz ruhig und warm um ihn her. » (303).
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[38]
Der Tod devait permettre à Thomas Mann de participer au concours de « la meilleure nouvelle dans laquelle la sexualité ne jouait aucun rôle. » Cf. Florian Lehmann, « Der Tod », in : A. Blödorn, F. Marx (dir.), Thomas Mann Handbuch, op. cit., p. 97.
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[39]
« Stand nicht geschrieben, daß die Sonne unsere Aufmerksamkeit von den intellekuellen auf die sinnlichen Dinge wendet ? » (553) ; « […] so ließ er nun alles, was Sonne, Muße und Meerluft ihm an täglicher Kräftigung zuführten, hochherzig-unwirtschaftlich aufgehen in Rausch und Empfindung. » (558).
Écrites entre 1893 et 1912, les nouvelles du jeune Thomas Mann permettent d’observer l’évolution des rapports entre les « états d’âme » (Gefallen, 29) des personnages et « l’état du baromètre » (Tonio Kröger, 303). Dès ses premiers textes, l’écrivain se joue des codes littéraires et mine le parallélisme traditionnel entre les couleurs du temps et les sentiments. Les conditions météorologiques sont des instruments permettant de sonder et de déjouer les représentations que les personnages se font de la réalité, et donc des moyens efficaces de subversion du réalisme. Les conditions atmosphériques n’en traduisent pas moins aussi, au fil des récits, l’approfondissement progressif de l’appréciation de soi et du monde.
- Thomas Mann
- Nouvelles de jeunesse
- Baromètre
- Conditions météorologiques et atmosphériques
- états d’âme
- Réalisme
- Conscience de soi
Mots-clés éditeurs : Baromètre, Conditions météorologiques et atmosphériques, Conscience de soi, états d’âme, Nouvelles de jeunesse, Réalisme, Thomas Mann
Das Seelenbarometer : Emotionen und Wetterlage in Thomas Manns Frühwerk (1893-1912)
Thomas Manns frühe Novellen, die zwischen 1893 und 1912 entstehen, zeigen bereits, wie der junge Schriftsteller mit der Wechselbeziehung zwischen dem « Seelenzustand » (Gefallen, 29) der Figuren und dem « Barometerstand » (Tonio Kröger, 303) spielt, um deren Wahrnehmung von der Wirklichkeit zu hinterfragen und Konventionen des Realismus in Frage zu stellen. An ihrer Wetterfühligkeit lässt sich dennoch auch ablesen, wie die Figuren von Text zu Text sich selbst und die Welt differenzierter wahrnehmen.
- Realismus
- Thomas Mann
- Frühe Erzählungen
- Barometer
- Witterungsbedingungen
- Seelenzustand
- Selbstbewusstsein
Mots-clés éditeurs : Barometer, Frühe Erzählungen, Realismus, Seelenzustand, Selbstbewusstsein, Thomas Mann, Witterungsbedingungen
The barometer of the soul: emotions and weather conditions in Thomas Mann’s early short stories (1893-1912)
The short stories published by Thomas Mann as a young man between 1893 and 1912 already dealt with the complex connections between the feelings of his central figures and the weather conditions.
These connections become a vehicle to call their perception of reality into question and to play with realism as a genre, but they also materialize their growing awareness of the self and their relationship to the world outside.
- realism
- Thomas Mann
- early short stories
- barometer
- weather conditions
- state of mind
- self-awareness
Mots-clés éditeurs : barometer, early short stories, realism, self-awareness, state of mind, Thomas Mann, weather conditions