Kapitel VII. Der tod der porträts
- Par François Queyrel
Pages 207 à 223
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- QUEYREL, François,
- QUEYREL, François
- et VON DEN HOFF, Ralf,
- Queyrel, François.
- Queyrel, F.
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- et VON DEN HOFF, Ralf,
Notes
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[1]
Plinius, Naturalis historia 35, 88 : Imaginem adeo similitudinis indiscretae pinxit, ut – mirabile dictu – Apio grammaticus scriptum reliquerit, quendam ex facie hominum divinantem, quod metoposcopos uocant, ex iis dixisse aut futurae mortis annos aut praeteritae. Korrekturen der Manuskriptüberlieferung müssen hier unterbleiben.
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[2]
Queyrel 2012 (mit Bibliographie).
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[3]
Favorinus d’Arles, Oeuvres I : Introduction générale – Témoinages – Discours aux Corinthiens – Sur la fortune, hrsg. und kommentiert von E. Amato, übersetzt von Y. Julien, Paris 2005.
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[4]
Favorinus, Corinthiaca 46.
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[5]
Favorinus, Corinthiaca 47.
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[6]
Ivantchik 1993.
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[7]
Herodot 4, 15. Zur Deutung der Stelle vgl. Ivantchik 1993, 60-62.
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[8]
Plinius, Naturalis historia 7, 152.
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[9]
Kallimachos fr. 99 Pfeiffer.
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[10]
Plutarch, Antonius 60, 6.
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[11]
Favorinus, Corinthiaca (37), 21; Plutarch, Timoleon 23, 7; vgl. Krumeich 1997, 30-31; 48.
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[12]
IG XII 4, 2, 471; getrieben von der Notwendigkeit („aufgrund der drängenden Notwendigkeit“, Z. 3) entschied der Senat (gerousia) von Kos, vierzehn Statuen (andriantes) von geehrten Personen einzuschmelzen, die als Weihgabe dienten, s. Habicht 1996, 86; Perrin-Saminadayar 2004, 130 Anm. 110. Die Eigennamen im Genitiv bezeichnen die Personen, die als Votivstatuen dargestellt und deren Bildnisse zum Einschmelzen bestimmt waren, nicht die Stifter der Weihgaben, wie es die für die letzte Statue angeführte Erläuterung nahelegt (Z. 17-20).
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[13]
Krumeich 2014, 80 Anm. 65.
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[14]
Hellanikos von Lesbos, FGrHist 323A F 26; Philochoros, FGrHist 328 F 141; vgl. Azoulay 2009, 327 Anm. 116.
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[15]
Kosmetatou 2003, 43; Perrin-Saminadayar 2004, 129-130.
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[16]
IG II2, 1498-1501; vgl. Harris 1992; Kosmetatou 2003; Perrin-Saminadayar 2004, 130-131 Anm. 112.
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[17]
F. Queyrel, in : Marcadé & Queyrel 2003, 94.
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[18]
Delos, Archäologisches Museum Inv. A 1732 : Queyrel 2016, 155; 350 Abb. 126.
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[19]
Varner 2004 (mit Bibliographie); Krüpe 2011, mit der Rezension Benoist 2013 (mit Bibliographie).
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[20]
Savalli-Lestrade 2009, mit einer ausführlichen Liste der entsprechenden Inschriften (Tabelle ebenda 153-158).
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[21]
Savalli-Lestrade 2009, 134 Anm. 18.
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[22]
Pausanias 6, 13; vgl. Krumeich 1997, 64 mit Anm. 100.
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[23]
Blanck 1969, 11-12, der sich auf Dions Rede an die Rhodier bezieht.
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[24]
Krumeich 1997, 63-64; Krumeich 2014, 73 Anm. 14.
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[25]
Lykurg, Gegen Leokrates 119.
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[26]
Krumeich 2014, 73.
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[27]
Beispiele bei M. Donderer, Irreversible Deponierung von Großplastik bei den Griechen, Etruskern und Römern, in : Jahreshefte des Österreichischen Archäologischen Instituts 61, 1991-1992, Sp. 193-276.
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[28]
Plutarch, Aratos 13, 2-5.
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[29]
Blanck 1969, 110-111.
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[30]
Azoulay 2009, insbesondere 322-340.
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[31]
Plutarch, Demetrios 77.
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[32]
Kommentiert bei Azoulay 2009, 324-332.
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[33]
Perrin-Saminadayar 2004, 114, n. 22.
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[34]
Plinius, Naturalis historia 34, 12, 2.
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[35]
Favorinus, Corinthiaca 41; vgl. Favorinus d’Arles, Œuvres I : Introduction générale – Témoinages – Discours aux Corinthiiens – Sur la fortune, hrsg. von E. Amato, übersetzt von Y. Julien, Paris, 2005, 408; 460 Anm. 153; ich korrigiere die dortige Übersetzung : „fünfhundert“, nicht „fünfzehnhundert“.
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[36]
Strabon 9, 1, 20.
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[37]
Plutarch, Praecepta gerendae rei publicae (= Moralia) 820E; s. Gauthier 1985, 110 Anm. 110; Krumeich 1997, 64 Anm. 101.
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[38]
Favorinus, Corinthiaca 41; vgl. Azoulay 2009, 231-232.
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[39]
Livius 31, 44, 2-9.
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[40]
Perrin-Saminadayar 2004, 129 mit Anm.
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[41]
Kron 1976, 228-236; Ioakimidou 1997, 100-106; 274-280.
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[42]
Athen, Agora Museum Inv. B 1382; B 1384+B 1381 : Houser 1982; Queyrel 2016, 154; 350 Abb. 125.
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[43]
SEG 25, 149 Z. 13-14; vgl. SEG 32, 151.
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[44]
Shear 1984, 19-24 Abb. 12.
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[45]
Sofia, Archäologisches Nationalmuseum Inv. 8594 : Saladino 2012-2013; Queyrel 2016, 83-84; 342, Abb. 62 Taf. 13 a-b.
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[46]
London, British Museum Inv. GR 1911,0901.1 : M. Cadario, in : Auguste 2014, Ausstellungskatalog Paris 2014, 256-257 Nr. 234 Abb.
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[47]
Alexandria, Griechisch-Römisches Museum Inv. 22979 : Stanwick 2002, 123, E3 Abb. 157-159; Rondot 2004, 137-139; 275 Photos 103-105. Ich danke Vincent Rondot, der meine Aufmerksamkeit auf diesen Fund gelenkt hat.
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[48]
Rondot 2004, 137-139.
Griechische Porträtstatuen, so haben wir in diesem Band wiederholt gesehen, sollten ewig ‚Leben’, wenn auch in ihren unterschiedlichen Funktionen als Ehrenstatue, als Kultstatue mit Porträtkopf oder als private Stiftung. Eine Ehrenstatue sollte ihre Betrachter auffordern, den Leistungen und Verdiensten des Dargestellten nachzueifern, insbesondere nach dessen Tod, denn als Ehrung für seine Leistungen erinnerte das Bildnis eben an diese; eine Kultstatue stellte einen vergöttlichten Menschen als Kultempfänger dar, der auf diese Weise dem Tode entkam; ein privates Porträt ließ die Erinnerung an einen oftmals Verstorbenen dauerhaft fortbestehen. In allen diesen Fällen war das Porträt dazu bestimmt, in der Gegenwart zu leben, gleichzeitig aber auch seine Wirkung in die Zukunft zu richten. Es erscheint demnach paradox, sich mit dem Tod eines Porträts zu beschäftigen, denn nur in seiner gegenwärtigen Existenz zeigte es sich seinen Betrachtern, um die Erinnerung an den Dargestellten zu verewigen – und es nicht sterben zu lassen.
Porträts besaßen in der Antike aber auch eine konkrete biographische Dimension : Sie negierten gleichsam den Tod der dargestellten Person, indem sie diesen überdauern sollten. Dies belegt die Wahrnehmung von Porträts als Stellvertreter der Dargestellten und rechtfertigt durchaus, auch im Bezug auf Bildnisse von Leben und Tod zu sprechen. Eine Anekdote über den Maler Apelles, die von Plinius überliefert wird, kann dies verdeutlichen : „Er malte Porträts von so vollkommener Ähnlichkeit, dass der Grammatiker Apion – es ist fast unglaublich zu berichten – eine Schrift verfasste, in der er betonte, dass eine der Personen, die nach dem Gesicht wahrsagten un…
Date de mise en ligne : 07/07/2025
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